Offene Wissenschaft: Forschung öffnen, während sie entsteht
Ein Dossier mit zehn Artikeln, ein öffentlicher Forschungsblog und dreissig Interviews in Kanada, um offene Wissenschaft für die französischsprachige Forschung greifbar zu machen.
© Fabio Balli
Kontext
Offene Wissenschaft verändert, wie Forschung finanziert, aufbewahrt und geteilt wird. In Kanada brachte die Acfas, der französischsprachige Verband für Wissen, Stimmen zu dieser Frage zusammen und gab dann einen Bericht für die Kanadische UNESCO-Kommission in Auftrag.
Einsatz
Zusammen mit Johanne Lebel habe ich das Dossier «Recherche et communs : vers des sciences ouvertes» im Magazin Découvrir der Acfas koordiniert, zehn frei zugängliche Artikel (auf Französisch). Danach habe ich als Berichterstatter zu offener Wissenschaft für die Acfas und die Kanadische UNESCO-Kommission (2020–2022) Gespräche mit 30 Personen in Kanada geführt: Präsidien von Forschungsfonds, Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Forschende. Ich habe sie laufend in einem offenen Forschungsblog veröffentlicht, «Favoriser la recherche avec les sciences ouvertes».
Beobachtete Wirkungen
- Ein Dossier mit zehn frei zugänglichen Artikeln im Magazin Découvrir der Acfas (2019)
- Ein öffentlicher Forschungsblog mit fünfzehn Beiträgen, darunter Interviews mit Verantwortlichen der kanadischen Forschung (2020)
- Gespräche mit 30 Personen in Kanada
- Ein Bericht für die Acfas und die Kanadische UNESCO-Kommission: «Favoriser la recherche en français au Canada : considérations politiques et guide pratique», ein Beitrag zur UNESCO-Empfehlung zu offener Wissenschaft
- Ein Beitrag zur Roadmap für offene Bildung in der Schweiz
Erfahrungsbericht
«Offene Wissenschaft ist […] auch ein einfacher Zugang der Öffentlichkeit zu Informationen.»
«[…] der freie Zugang muss fair geschehen, zu einem fairen Preis und über gemeinnützige Infrastrukturen.»
«Wir müssen überzeugen, dass Französisch nicht nur zulässig ist, sondern gefördert wird.»
Was es zeigt
Forschung kann sich von Anfang an öffnen, nicht erst beim Veröffentlichen: ein öffentlicher Blog, laufend veröffentlichte Interviews und offene Archive machen die Arbeit diskutierbar, während sie entsteht.